Bei der Elektrotherapie werden niederfrequente Stromformen zur Schmerzlinderung eingesetzt. Hauptsächlicher Anwendungsbereich sind alle akuten und chronischen Schmerzzustände bei chronisch degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates und chronischen Entzündungsprozessen.
Die Galvanisation (Gleichstrom) wird insbesondere bei Radikulär- und Pseudoradikulärsyndromen angewandt. Das Stangerbad als spezielle Form verbindet die Wirkung eines Vollbades mit der der Elektrotherapie. Dabei wird nicht nur die Schmerzschwelle verändert, sondern auch der Muskeltonus.
Impulsströme zwischen 2 und 150 Hz und eine Kombination von Impuls- und Gleichstrom kommen bei lokalen, akuten und chronischen Schmerzzuständen zum Einsatz. Elektrotherapie wird hauptsächlich durchgeführt bei Muskel- und Skelettschmerzen, posttraumatischen Schmerzen, Neuralgien, Stumpf- und Phantomschmerzen, Durchblutungsstörungen, Karzinomschmerzen.
Schon seit dem 19. Jahrhundert weiß man, dass der elektrische Strom zu Heilzwecken verwendet werden kann. Im 20. Jahrhundert wurde eine Reihe von Verfahren der Elektrotherapie entwickelt.
Elektrotherapie oder Elektromedizin ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendungen von elektrischem Strom in der Medizin und in der Physiotherapie. Für einige der Verfahren werden synonym auch die Begriffe Reizstromtherapie oder Feinstromtherapie benutzt. Gemeinsam ist diesen Verfahren, dass während der Anwendung Gleich- oder Wechselströme den Körper oder Körperteilen durchfliessen. Die entsprechenden Spannungen werden entweder über mit der Hautoberfläche leitend verbundenen Elektroden zugeführt oder über Elektroden in einem Wasserbad.
...ist geeignet bei:
• Muskel- und Skelettschmerzen
• posttraumatischen Schmerzen
• Neuralgien
• Stumpf- und Phantomschmerzen
• Durchblutungsstörungen
• Karzinomschmerzen
• Lähmungen
• Muskelschwäche





